Im Finale der Doku-Fiktion steigt der Richtige auf: Kommissar Riemann, Stufe A, beurteilt nach genau den Merkmalen, die er mitbringt. Peters erhält seine fiktive Nachzeichnung und verliert trotzdem, formal wasserdicht. Die PMK-Statistik meldet Erfolge, die Kategorie „nicht zuzuordnen" wächst. Niemand bricht ein Gesetz. Genau das ist der Befund: ein Apparat, der fehlerfrei funktioniert.
Eine Weisung an den Generalstaatsanwalt verbietet nichts, sie verlangt nur Berichte. Nach dem Brandsatz auf das Haus einer syrischen Familie: Einstellung, Motiv nicht manifestiert. Für rote Farbe am Parteibüro rücken zwölf Beamte aus. PMK-rechts sinkt um 31 Prozent, „nicht zuzuordnen“ steigt um 44. Peters gewinnt vor Gericht und gibt die Zahlen künftig selbst ein. Keine Einstufung ist falsch.
Ein Erlass ordnet die Wiederholungsüberprüfung im Staatsschutz an. Wendland gibt wahrheitsgemäß an: Gewerkschaft, Mahnwache, Kontakte zur Opferberatung. Ergebnis: Sicherheitsrisiko, Umsetzung zu den Jugendsachen. Peters nennt das „Gesinnungsprüfung“ und verliert Waffe und Kennung. Dann taucht ein parteiinterner Erfassungsbogen auf. Einschätzung: „Gegner, aktiv“. Jede Zeile darin stimmt.
Vier Polizeidirektionen werden zu zwei. Es entfallen genau die Sitze, deren Präsidenten der HfD unbequem waren. Hollmann landet in einer Stabsstelle, Hagemann gibt ein Interview und ist fünf Tage später suspendiert. In Hameln passt das neue Anforderungsprofil nur auf einen Bewerber von außen. Und der Brandsatz von Bad Pyrmont rutscht im Staatsschutz auf Rang 23 der offenen Vorgänge.
Niedersachsen, Herbst 2027: Die HfD regiert allein. Ein Dreizeiler nach § 30 BeamtStG schickt Landespolizeipräsident und Verfassungsschutzchef in den Ruhestand. Eine Sachbearbeiterin remonstriert gegen eine Strafabordnung und findet sich im Landesamt für Statistik wieder. Dann ändert ein unauffälliger Erlass die Beurteilungskriterien der Polizei. Alles legal. Auftakt einer Doku-Fiktion.