118.096 Menschen im Landkreis Hameln-Pyrmont dürfen am Sonntag, 13. September 2026, über den neuen Kreistag und die neue Landrätin oder den neuen Landrat abstimmen. So viele Wahlberechtigte standen in den Wählerverzeichnissen, die zum gesetzlichen Stichtag am 2. August erstellt wurden. Die Zahl kann sich bis zum Wahltag noch ändern, etwa durch Umzüge.
Die Kreisverwaltung hat jetzt den Fahrplan bis zum Wahltag veröffentlicht. Wer wählen darf, bekommt in diesen Tagen Post von seiner Stadt oder Gemeinde: Die Wahlbenachrichtigungen sollen bis zum 23. August verschickt sein.
Wer bis 23. August keine Post hat, sollte sich melden
Der Landkreis Hameln-Pyrmont rät allen, die wahlberechtigt sind, aber bis dahin keine Benachrichtigung erhalten haben, sich umgehend beim Wahlamt ihrer Kommune zu melden. Sonst könne es passieren, dass sie am 13. September nicht wählen können.
Auf der Benachrichtigung steht auch der Antrag auf Briefwahl. Er gilt für den 13. September und zugleich für eine mögliche Stichwahl um das Landratsamt am Sonntag, 27. September. Beantragen lässt sich die Briefwahl über den QR-Code auf der Benachrichtigung oder im Rathaus, und zwar bis Freitag, 11. September, 13 Uhr. Kreiswahlleiter Andreas Pachnicke empfiehlt den Weg über das Internet, weil er am einfachsten sei.
Briefwahl ab 17. August
Die Stimmzettel für die Kreistagswahl sind nach Angaben des Landkreises bereits bei den Kommunen angekommen, die für die Landratswahl sollten im Laufe dieser Woche folgen. Spätestens ab Montag, 17. August, verschicken die Städte und Gemeinden die Briefwahlunterlagen.
Wichtig ist der Rückweg: Der Wahlbrief muss bis Sonntag, 13. September, 18 Uhr, bei der Anschrift eingegangen sein, die auf dem Umschlag steht. Wer auf Nummer sicher gehen will, kann die Unterlagen auch direkt im Rathaus abholen und dort sofort wählen. Die Öffnungszeiten der Rathäuser hat der Landkreis auf seiner Internetseite zusammengestellt.
284 Bewerber für 50 Sitze
Zu entscheiden gibt es einiges. Für den Kreistag, der 50 Mitglieder hat, hat der Kreiswahlausschuss am 23. Juli 284 Bewerberinnen und Bewerber zugelassen. Für das Landratsamt stehen vier Namen auf dem Stimmzettel: Dominik Petters (SPD), Elisabeth Meyer (CDU), Elke Domeyer (Grüne) und Dirk Hüge (AfD). Der Wahlvorschlag der FDP mit Rüdiger Zemlin wurde nicht zugelassen, weil seine Wählbarkeit nicht bescheinigt war, wie wir berichtet haben.
Kommt es bei der Landratswahl zu einer Stichwahl am 27. September, gilt der Briefwahlantrag von der Benachrichtigung nach Angaben des Landkreises auch dafür. Ein zweiter Antrag ist dann nicht nötig.
Zahl der Briefwähler noch unbekannt
Wie viele Menschen bisher Briefwahl beantragt haben, nennt die Kreisverwaltung nicht. Unklar ist auch, wie hoch die Wahlbeteiligung diesmal ausfällt. Die Zahl der Wahlberechtigten für die Wahlen in den Städten und Gemeinden, die am selben Tag stattfinden, nennt die Mitteilung nicht.

