In Messenger-Gruppen und sozialen Netzwerken machen Screenshots die Runde: Vor Grundschulen im Landkreis Hameln-Pyrmont sollen Kinder angesprochen worden sein. Bestätigt hat sich davon bislang nichts. Die Stadt Hameln, als Schulträgerin mit Polizei und Schulen im Austausch, ruft deshalb in einer Mitteilung vom Dienstag, 12. Mai 2026, zu Besonnenheit auf.
Nach Darstellung der Stadt hat die Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden mitgeteilt, dass sie jedem Hinweis nachgeht. Bisher gebe es aber keine bestätigten Sachverhalte, die auf eine konkrete Gefahr oder Straftaten hindeuten. Die Schulen sind informiert, die Polizei zeigt im Umfeld der Schulen mehr Präsenz und ist dort für Hinweise ansprechbar.
Die Stadt bittet, solche Meldungen nicht ungeprüft weiterzuleiten. Unbestätigte Nachrichten verbreiteten sich in kurzer Zeit, schürten Angst bei Kindern, Eltern und Schulen und landeten oft weit außerhalb des Kreises, den sie ursprünglich betrafen. Schon Anfang Mai hatte die Polizei wegen der Warnmeldungen zur Besonnenheit gemahnt (wir berichteten).
Mit Kindern über sicheres Verhalten zu reden, bleibe trotzdem richtig: nicht zu Fremden ins Auto steigen, Abstand halten, im Zweifel zu vertrauten Erwachsenen gehen. Wer eine konkrete verdächtige Situation beobachtet, sollte sofort die Polizei rufen und sich möglichst Personen, Fahrzeuge und Kennzeichen merken.

