Wie bewegt sich Hameln künftig? Stadt lädt zum Dialog über Mobilitätsplan

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Die Stadt Hameln arbeitet an einem Mobilitätsplan und will dafür die Erfahrungen der Bürger einholen. Für Mittwoch, 28. Oktober 2026, 19 Uhr, lädt sie zu einer öffentlichen Informationsveranstaltung ins zedita im Bahnhof ein. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung nicht erforderlich.

Im Mobilitätsplan soll nach Angaben der Stadt festgehalten werden, wie sich der Verkehr in Hameln in den kommenden Jahren entwickeln soll und welche Maßnahmen dafür nötig sind. Es gehe um mehr als einzelne Straßen oder Verkehrsmittel, heißt es aus dem Rathaus: etwa darum, welche Anforderungen Einwohner, Unternehmen und Besucher an die Mobilität stellen und wie sich Klimaschutz, Verkehrssicherheit, Erreichbarkeit und Lebensqualität vereinbaren lassen.

Weniger Lärm, weniger Stau – so das erklärte Ziel

Als Ziele nennt die Verwaltung eine zukunftsfähigere, sauberere und nachhaltigere Mobilität, weniger verkehrsbedingte Luft- und Lärmbelastung, mehr Verkehrssicherheit und möglichst wenig Stau. Bei der Veranstaltung sollen die bisherigen Überlegungen vorgestellt werden. Anregungen der Teilnehmer sollen in den weiteren Prozess zum „Nachhaltigen Mobilitätsplan Hameln“ und in ein Handlungskonzept einfließen.

Angesprochen sind ausdrücklich alle Gruppen: Radfahrer, Pendler, Nutzer von Bus und Bahn, Gewerbetreibende und Fußgänger.

Wie umstritten Verkehrsfragen in Hameln sein können, zeigt der Verkehrsversuch am 164er Ring: Die dort geplante Bürgerinformation hatte die Stadt im September abgesagt; die Ergebnisse der Verkehrszählungen sollen am Mittwoch, 18. November, im Ausschuss für Umwelt, Nachhaltigkeit und Klimaschutz vorgestellt werden.

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