„Wer ein Gastkind aufnimmt, schenkt einem jungen Menschen Geborgenheit und Orientierung in einer neuen Umgebung.“ Mit diesen Worten unterstützt Oberbürgermeister Claudio Griese die Suche der Austauschorganisation AFS Interkulturelle Begegnungen nach Gastfamilien in Hameln und Umgebung. Die Stadt Hameln hat den Aufruf am Donnerstag, 25. Juni 2026, verbreitet.
Nach Angaben von AFS kommen im September 2026 rund 200 Jugendliche zwischen 15 und 18 Jahren nach Deutschland. Sie gehen hier zur Schule und leben für die Zeit ihres Aufenthalts in einer Familie. Der dauert mindestens sechs Wochen und höchstens ein Jahr.
Eine typische Gastfamilie gibt es laut AFS nicht. Infrage kommen Groß- und Kleinfamilien, Paare mit oder ohne Kinder, Alleinerziehende, gleichgeschlechtliche Paare sowie Seniorinnen und Senioren. Gebraucht würden vor allem Offenheit, Zeit und ein freies Bett.
AFS betreut die Familien mit ehrenamtlichen Ansprechpartnern vor Ort, die Geschäftsstelle ist rund um die Uhr erreichbar. In besonderen Fällen gibt es einen Zuschuss zu den Haushaltskosten; bezahlt wird die Aufnahme sonst nicht, wie AFS auf seiner Internetseite schreibt. Informationen gibt es unter www.afs.de/gastfamilie, telefonisch unter 040/399222-90 oder per E-Mail an gastfamilie@afs.de.

