Die Feuerwehren in Hessisch Oldendorf haben vier neue Fahrzeuge bekommen. Wie die Stadt Hessisch Oldendorf am Freitag, 11. September 2026, mitteilte, erhielt die Stadtfeuerwehr am Standort Steinbrinksweg in der Kernstadt einen Mannschaftstransportwagen (MTW) mit Allradantrieb. Er soll Einsatzkräfte auch in schwierigem Gelände an den Einsatzort bringen und kostete rund 83.000 Euro.
Die Ortsfeuerwehren in Pötzen und Höfingen sowie in Welsede bekamen je ein baugleiches Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF) mit einem Wassertank von 1.200 Litern. Ein solches Fahrzeug kostet nach Angaben der Stadt jeweils rund 210.000 Euro. Die Fahrzeuge sind in den vergangenen Wochen an ihren Standorten eingetroffen.
18 Prozent der Investitionen für den Brandschutz
Insgesamt stehen in diesem Jahr laut Stadt 1,41 Millionen Euro für die Feuerwehr bereit, das entspreche rund 18 Prozent der städtischen Investitionen. Als weitere Posten nennt die Verwaltung 400.000 Euro für Um- und Anbauten an Feuerwehrhäusern sowie rund 495.000 Euro für Dienst- und Schutzkleidung. Wie sich die Gesamtsumme im Einzelnen zusammensetzt und über welche Haushaltsjahre die Fahrzeuge finanziert wurden, geht aus der Mitteilung nicht hervor.
Bei den Feuerwehrhäusern verweist die Stadt auf den Erweiterungsbau in Lachem, für Welsede laufen die Planungen. Bürgermeister Tarik Oenelcin, als Verwaltungschef oberster Dienstherr der Feuerwehr, bezeichnete eine moderne Ausstattung der Einsatzkräfte als selbstverständlich.
Die Ausrüstung der Feuerwehr ist eine Pflichtaufgabe der Kommune: Nach § 2 des Niedersächsischen Brandschutzgesetzes obliegen den Gemeinden der abwehrende Brandschutz und die Hilfeleistung in ihrem Gebiet. Dazu müssen sie eine den örtlichen Verhältnissen entsprechende leistungsfähige Feuerwehr aufstellen, ausrüsten, unterhalten und einsetzen.

