Holzminden: Zwei Polizeikräfte bei Festnahme am Weserkai verletzt

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Bei einer Festnahme am Weserkai in Holzminden im Landkreis Holzminden sind am Sonntag, 27. September 2026, zwei Polizeikräfte verletzt worden. Das teilt die Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden mit.

Gegen 11.08 Uhr erkannten die beiden Beamten nach Angaben der Polizei einen 30-jährigen Mann aus Holzminden, gegen den ein Haftbefehl bestand. Als sie ihn ansprachen, soll er versucht haben zu fliehen.

Beamte ärztlich behandelt

Bei der anschließenden Festnahme soll sich der Mann gewehrt und beide Polizeikräfte gebissen haben. Sie erlitten laut Polizei Verletzungen an den Händen beziehungsweise am Unterarm und mussten ärztlich behandelt werden.

Wie die Polizei weiter berichtet, wurde der 30-Jährige zunächst zum Polizeikommissariat Holzminden gebracht und anschließend in die Justizvollzugsanstalt Rosdorf überstellt.

Angriffe auf Beamte stehen unter eigener Strafe

Für Gewalt gegen Polizeikräfte bei Diensthandlungen hat der Gesetzgeber eigene Tatbestände geschaffen. Wer Vollstreckungsbeamten mit Gewalt oder durch Drohung mit Gewalt Widerstand leistet, macht sich nach § 113 des Strafgesetzbuchs strafbar; vorgesehen sind Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe. Ein tätlicher Angriff auf Beamte bei einer Diensthandlung ist nach § 114 StGB mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren bedroht – eine Geldstrafe ist dort nicht vorgesehen.

Ob und welche Ermittlungsverfahren gegen den 30-Jährigen wegen der Festnahme eingeleitet wurden, geht aus der Polizeimeldung nicht hervor. Auch zum Hintergrund des bestehenden Haftbefehls macht die Polizei keine Angaben.

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