Kleine und mittlere Unternehmen, Handwerks- und Landwirtschaftsbetriebe sowie Vereine sollen im Weserbergland lernen, Künstliche Intelligenz selbst einzusetzen. Dafür startet die Hochschule Weserbergland (HSW) in Hameln den „KI-Kompass Weserbergland“. Der Förderbescheid wurde am Dienstag, 11. August 2026, übergeben, teilt der Landkreis Hameln-Pyrmont mit.
Die Zukunftsregion Weserbergland+ fördert das Projekt mit 180.665 Euro, unter anderem aus Mitteln der Europäischen Union. Der Landkreis gibt 49.656 Euro dazu. Zusammen sind das 230.321 Euro. Träger ist der Trägerverein der HSW.
Kostenlos während der Projektlaufzeit
Geplant sind Informationsveranstaltungen, digitale Lernangebote, Weiterbildungen und offene Workshops. Die Angebote sind überbetrieblich, allgemein zugänglich und während der Projektlaufzeit kostenfrei; wie lange diese dauert, geht aus der Mitteilung nicht hervor. Ziel ist es, für Chancen und Risiken generativer KI zu sensibilisieren und die Teilnehmenden zu befähigen, sie eigenständig zu nutzen.
Der KI-Kompass baut auf dem zedita.zukunftsforum der HSW auf, das vor allem Austausch und Sensibilisierung förderte. Wissenschaftlich leiten Prof. Dr. André von Zobeltitz und Prof. Dr. Michael Städler das Projekt, Projektleiter ist Daniel Weibke. Julia Kowitzke, Leiterin des Regionalmanagements der Zukunftsregion, sprach von einem Angebot, das KI „greifbar“ mache.

