Zugewachsene Gehwege, verdeckte Verkehrsschilder: In den vergangenen Wochen hat die Stadt Bad Pyrmont nach eigenen Angaben vermehrt Grundstückseigentümer anschreiben müssen, weil Hecken, Sträucher und Bäume in den öffentlichen Verkehrsraum wachsen. Das gefährde die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer, teilt die Stadt mit.
Eigentümer müssen ihren Bewuchs so zurückschneiden, dass Gehwege und Straßen sicher nutzbar bleiben. Auch Gehwege und Regenrinnen sauber zu halten, gehört zu den Pflichten – das werde zunehmend vernachlässigt, so die Stadt.
Beim Schneiden gilt allerdings der Naturschutz. Zwischen dem 1. März und dem 30. September verbietet das Bundesnaturschutzgesetz radikale Rückschnitte und das Roden von Hecken; erlaubt sind nur schonende Form- und Pflegeschnitte. Vom 1. April bis 15. Juli, in der Brut- und Setzzeit, sei besondere Rücksicht auf Tiere und ihre Lebensräume nötig.

