StartAllgemeinFalscher Amokalarm an Hamelner Gesamtschule: Verursacher müssen je 10.000 Euro zahlen

Falscher Amokalarm an Hamelner Gesamtschule: Verursacher müssen je 10.000 Euro zahlen

Hameln. Nach dem mutwillig ausgelösten Amokalarm an der Elisabeth-Belling-Gesamtschule im September 2024 sind die Verfahren abgeschlossen. Sowohl der damalige Verursacher als auch der Anstifter wurden rechtskräftig verpflichtet, sich mit jeweils 10.000 Euro an den Einsatzkosten zu beteiligen.

Der Alarm hatte am Dienstag, dem 10. September 2024, einen umfangreichen Polizei- und Rettungseinsatz ausgelöst, da zunächst von einer möglichen Gefahrenlage an der Schule ausgegangen werden musste. Im Verlauf stellte sich heraus, dass es sich um einen mutwilligen Fehlalarm handelte.

Die Polizei betont, dass jeder Hinweis auf eine mögliche Bedrohung konsequent und mit hohem Kräfteansatz überprüft wird, um Schülerinnen und Schüler zu schützen. Fehlalarme verursachen erhebliche Kosten, können Ängste und Panikreaktionen auslösen und binden Ressourcen, die andernorts fehlen. Die Kostenforderungen treffen dabei auch Minderjährige beziehungsweise deren Familien spürbar.

Bildquellen

  • Polizeiabsperrung: Shutterstock.com

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