Mittwoch, Februar 11, 2026
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Hameln plant Neuaufstellung des Flächennutzungsplans – Kosten von bis zu 250.000 Euro

Hameln. Die Stadt Hameln stellt ihren Flächennutzungsplan komplett neu auf. Der Ausschuss für Stadtentwicklung stimmte der Vorlage am 5. Februar einstimmig zu. Die weitere Beratung folgt im Finanzausschuss am 19. Februar und im Verwaltungsausschuss am 25. Februar.

Der aktuelle Flächennutzungsplan geht in seiner Grundstruktur auf das Jahr 1977 zurück. Eine umfassende Überarbeitung erfolgte 2006, eine Neuzeichnung mit Neubekanntmachung im Jahr 2020. Seitdem wurden bereits wieder acht Änderungen genehmigt – der Plan gleicht zunehmend einem Flickenteppich.

Die Neuaufstellung betrifft das gesamte Stadtgebiet mit rund 10.237 Hektar, von der Kernstadt bis in alle Ortschaften. Neben der Darstellung der bestehenden Bebauung sollen künftig auch perspektivische Planungen unter Berücksichtigung des Wohnraumversorgungskonzepts, der Klimaanpassung und der Rahmenplanung abgebildet werden.

Ein besonderer Synergieeffekt wird erwartet, weil parallel der Landschaftsrahmenplan fortgeschrieben wird. Im Stadtgebiet laufen bereits Kartierungen der Flora und Fauna. Die naturschutzfachlichen Ergebnisse sollen in den neuen Flächennutzungsplan einfließen – und umgekehrt.

Für die Bearbeitung soll ein externes Planungsbüro beauftragt werden. Die Verwaltung rechnet mit einer Bearbeitungszeit von zwei bis drei Jahren und Kosten von bis zu 250.000 Euro. Für 2026 sind bereits 90.000 Euro im Haushalt eingeplant, die restlichen 160.000 Euro sollen ab 2027 bereitgestellt werden. Ausdrücklich vorgesehen sind auch Beteiligungsformate für die Ortschaften.

Die frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung soll vier Wochen dauern und sowohl in der Abteilung Stadtentwicklung als auch online stattfinden.

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