Am Donnerstagmorgen ereignete sich auf der Bundesstraße 64 zwischen Eschershausen und Holzminden ein tragischer Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang. Ein 53-jähriger Lkw-Fahrer erlitt während der Fahrt einen medizinischen Notfall und verstarb trotz sofort eingeleiteter Rettungsmaßnahmen.
Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei befuhr der Mann gegen 08:30 Uhr mit einer Sattelzugmaschine samt Auflieger die B64 in Fahrtrichtung Holzminden. Während der Fahrt erlitt der 53-Jährige plötzlich einen medizinischen Notfall, dessen genaue Art noch Gegenstand der Ermittlungen ist. Infolgedessen verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug.
Der schwere Sattelzug geriet zunächst nach links auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort mit der Schutzplanke. Anschließend kam das Fahrzeug zum Stillstand. Zu einer Kollision mit anderen Verkehrsteilnehmern kam es glücklicherweise nicht.
Andere Verkehrsteilnehmer, die den Unfall beobachtet hatten, hielten sofort an und eilten dem Fahrer zu Hilfe. Die Ersthelfer fanden den 53-Jährigen bewusstlos auf dem Fahrersitz vor. Sie begannen umgehend mit Reanimationsmaßnahmen und alarmierten die Rettungskräfte.
Trotz der schnellen Erste-Hilfe-Maßnahmen durch die Ersthelfer und der anschließenden professionellen medizinischen Versorgung durch den eintreffenden Rettungsdienst konnte das Leben des Mannes nicht gerettet werden. Er wurde in ein nahegelegenes Krankenhaus transportiert, wo er später seinen Verletzungen bzw. den Folgen des medizinischen Notfalls erlag.
Die Bergung der Sattelzugmaschine sowie die Unfallaufnahme durch die Polizei gestalteten sich aufwendig. Die Feuerwehr war mit mehreren Fahrzeugen vor Ort, um bei der Bergung des schweren Fahrzeugs zu unterstützen und auslaufende Betriebsstoffe zu binden. Für die Dauer der Verkehrsunfallaufnahme sowie der Bergungsarbeiten musste die Bundesstraße 64 bis in den Nachmittag hinein voll gesperrt werden. Der Verkehr wurde weiträumig umgeleitet.
Der durch den Unfall entstandene Sachschaden an der Sattelzugmaschine und der Schutzplanke wird auf etwa 10.000 Euro geschätzt. Die Polizei hat Ermittlungen zur genauen Unfallursache und zu den Umständen des medizinischen Notfalls aufgenommen. Die Untersuchungen dauern an.
Bildquellen
- Streifenwagen: Shutterstock.com


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