Samstag, Februar 21, 2026
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Bebauungsplan „Breslauer Allee“ – Kita-Erweiterung steht vor Satzungsbeschluss

Hameln. Der Bebauungsplan Nr. 500 „Breslauer Allee“ Änderung 3 steht kurz vor dem Abschluss. Der Ausschuss für Stadtentwicklung stimmte der Vorlage am 5. Februar einstimmig mit 11 Ja-Stimmen zu. Als nächstes beraten der Verwaltungsausschuss am 25. Februar und der Rat am 11. März über den Satzungsbeschluss.

Der Aufstellungsbeschluss geht auf den Juni 2024 zurück. Der Vorentwurf lag von Ende Juni bis Mitte Juli 2025 aus, der Entwurf anschließend von September bis Ende Oktober 2025. Im Beteiligungsverfahren gingen mehrere Stellungnahmen ein – grundsätzliche Einwände gegen das Nutzungs- und Bebauungskonzept wurden allerdings nicht vorgebracht.

Die eingegangenen Anregungen betrafen unter anderem die Fassadenbegrünung bei Bestandsgebäuden mit vielen Fensterflächen sowie die Frage giftiger Pflanzen, den Rückbau nicht notwendiger Stellplätze, die Versickerung und Rückhaltung von Regenwasser sowie eine Solarpflicht in Kombination mit Dachbegrünung bei Dachsanierungen. Auch der Kampfmittelbeseitigungsdienst meldete sich mit dem Hinweis auf eine erforderliche Luftbildauswertung, die Brandschutzbeauftragte des Landkreises Hameln-Pyrmont äußerte sich zur Löschwasserversorgung, und das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie wies auf Salzabbaugerechtigkeiten und Erdölaltverträge hin.

Die Verwaltung nahm daraufhin kleinere Anpassungen vor: Die Pflicht zur Fassadenbegrünung wurde auf Neu- und Anbauten beschränkt, der Begriff „nicht erforderliche Stellplätze“ wurde rechtlich präziser als „nicht notwendige Einstellplätze gem. § 47 NBauO“ gefasst, und die Rechtsgrundlagen wurden aktualisiert. Diese Änderungen berühren laut Verwaltung nicht die Grundzüge der Planung.

Das Plangebiet umfasst die Flurstücke 110/10, 110/11 und 110/16 (teilweise) in der Flur 45 der Gemarkung Hameln. Direkte finanzielle Auswirkungen entstehen durch den Satzungsbeschluss nicht. Die Abteilung Kindertagesbetreuung und der Fachbereich Bildung, Familie und Soziales waren an der Vorlage beteiligt.

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