StartAllgemeinWeltkriegsbombe in Hameln: Rund 1000 Einsatzkräfte sichern Entschärfung

Weltkriegsbombe in Hameln: Rund 1000 Einsatzkräfte sichern Entschärfung

Hameln. Für die Entschärfung einer Weltkriegsbombe in Hameln war am Sonntag, dem 26. April 2026, eine außergewöhnlich große Zahl an Einsatzkräften im Einsatz. Insgesamt rund 1000 Kräfte von Stadt, Feuerwehr, Polizei, Technischem Hilfswerk (THW), Rettungsdienst und Bundespolizei waren an diesem Tag in der Rattenfängerstadt aktiv, um die Bevölkerung zu schützen und die Entschärfung des Blindgängers abzusichern.

Die Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden übernahm dabei im Rahmen der Amts- und Vollzugshilfe für die Stadt Hameln eine zentrale Aufgabe: die Überwachung des Evakuierungsgebietes. Allein von Seiten der Polizei waren etwa 200 Kräfte ab den frühen Morgenstunden im Einsatz. Unterstützung kam dabei von zahlreichen Spezialeinheiten: Neben Polizistinnen und Polizisten der Polizeiinspektion waren Kolleginnen und Kollegen der Zentralen Polizeidirektion (Bereitschaftspolizei und Technische Einsatz-Einheit), Diensthundeführer der Polizeidirektion Göttingen und auch die Reiterstaffel der Polizeidirektion Hannover an dem Großeinsatz beteiligt.

Bombenfunde aus dem Zweiten Weltkrieg sind in deutschen Innenstädten auch heute, mehr als 80 Jahre nach Kriegsende, keine Seltenheit. Sie werden meist bei Bauarbeiten entdeckt und müssen aus Sicherheitsgründen kontrolliert entschärft werden – mit entsprechend großem logistischen Aufwand für die Behörden und mit erheblichen Einschränkungen für die betroffenen Anwohner.

Die Stadt Hameln informierte über den gesamten Einsatztag über ihre Sozialen Medien Facebook und Instagram (hameln.de) und schaltete für Fragen ein Bürgertelefon unter der Nummer 0800/426 356 5. Auch die Polizei informierte die Bevölkerung über ihre Kanäle: Instagram (polizei.weserbergland), Facebook (Polizei Weserbergland) sowie WhatsApp (Polizei Weserbergland).

Bildquellen

  • Polizeiabsperrung Streifenwagen: Shutterstock.com

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